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In San Francisco angekommen, wurden wir freudestrahlend von Petra und Uwe am Flughafen abgeholt. Zu Hause in der East Bay angekommen erwartete uns ein liebevoll eingerichtetes Gaestezimmer im Shabby Look, das uns an unser Weihnachtscottage in Dunedin erinnerte. Wir fuehlten uns sofort wohl und es war schoen zu wissen, wieder fuer laengere Zeit an ein und demselben Ort zu bleiben. Gleichzeitig war es fuer uns auch ein komisches Gefuehl, da wir es von den letzten Monaten gewoehnt waren, jeden Tag zu reisen und etwas neues zu sehen bzw. erleben. Worauf wir uns allerdings am meisten gefreut hatten, war mal wieder in einer gut ausgestatteten und grossen Kueche zu kochen. Das haben wir dann auch gleich voll ausgenutzt und (fast) jeden Abend ein neues Festmahl gezaubert. :)

Unser erster gemeinsamer Ausflug ging in das ca. 1 Autostunde entfernte Napa Valley, wo wir die vielen verschiedenen Weingueter besichtigen wollten. Schon vor Beginn unserer Weltreise hatten wir geplant in Australien oder Neuseeland mal an einer Weinprobe teilzunhemen, allerdings hatte sich bisher nie die richtige Gelegenheit ergeben, so dass wir es weiterhin aufgeschoben hatten. Im Napa Valley angekommen, fanden wir eine grosse Auswahl an Wineries, viel zu viele, um sich alle anzuschauen. Deshalb verliessen wir uns auf Uwe und Petra, die schon einmal hier gewesen waren und wussten, bei welchen Wineries ein Besuch besonders lohnenswert ist.

Als erstes besuchten wir die Sattui Winery, ein kleiner, familiengeführter Betrieb in vierter Generation, der als einer der wenigen Weingüter in Amerika die gesamte Weinproduktion im Direktverkauf anbietet. Im Vorraum der Winery befand sich ein kleiner Delikatessenmarkt, mit vielen verschiedenen Leckereien. Gluecklicherweise waren wir vorher schon etwas essen, ansonsten waeren wir hier schon eine Menge Geld losgeworden. ;) Zusammen gingen wir an die Bar und begannen mit unserer ersten Weinprobe. Wir hatten eine Liste von ca. 10 verschiedenen Rot- und Weissweinen, von denen wir uns 5 zum Probieren aussuchen durften. Es hat wirklich Spass gemacht die unterschiedlichen Weine zu testen und leicht beschwippst (Franzi) verliessen wir die Sattui Winery. :) Unser nächstes Ziel waren die Weingüter von Robert Mondavi und Francis Ford Coppola.

Besonders beeindruckend fanden wir das Anwesen von Francis Ford Coppola, in dessen Mitte sich ein herrschaftliches Chateau befindet. Das 1880 erbaute Gebaeude beherbergt neben den Weinkellern, ein Museum und eine Ausstellung von Filmrequisiten. Ausserdem konnte man, neben der Besichtigung des Anwesens, in der Wine Bar die Weine in gediegener Stimmung probieren.

Mittlerweile war es spaet geworden und wir suchten noch ein letztes Weingut auf, um noch einige Weine zu kosten. Kurz vor Schliessung der Weinbar kauften wir uns noch 3 Flaschen guten Wein, den wir mit nach Hause nahmen. Jetzt sind wir richtige Weinkenner und Billigfusel kommt bei uns nicht mehr auf den Tisch. ;)

Am naechsten Tag fuhren wir in die Universitaetsstadt Berkley, die bei keinem SF-Besuch fehlen darf. Hier wimmelt es nur so von jungen Leuten und es macht unheimlich viel Spass durch die kleine, gemuetliche Telegraph Ave zu schlendern. Hier kann man unter anderem bei Amoeba Records stundenlang nach Musik stoebern und auch richtige Schaetze finden. Gesagt getan: Mit sechs CD’s, die wir guenstig geschossen hatten, verliessen wir den Laden und waren happy. :)

Da in San Francisco eigentlich immer gute Konzerte stattfinden, hatten wir uns gleich zu Anfang ueber Events in der Stadt informiert. Olli fand heraus, dass eine seiner Lieblingsbands (NOMO) am 2. Februar im Bottom Of The Hill Club spielten. Bevor wir uns auf den Weg zum Konzert machten, statteten wir dem San Francisco Museum Of Modern Art einen Besuch ab. Jeden ersten Dienstag im Monat bieten viele grosse Museen freien Eintritt an, was auch von vielen Menschen hier genutzt wird. Die verschiedenen Ausstellungen verteilen sich ueber 4 Stockwerke und es ist sicher fuer jeden Geschmack etwas dabei. Nach einem typisch amerikanischen Imbiss fuhren wir zum Club und erlebten dort einen sehr ausgelassenen, tanzlastigen Abend. Auch wenn man denkt, dass man nicht mehr kann, laesst diese Musik einen einfach nicht stillstehen. :) Aber hoert selbst:

Nach einem langen und schlaflosen Flug von Auckland nach Los Angeles, kamen wir frueh morgens um ca. 7 Uhr am Flughafen von LA an. Leider konnten wir noch nicht in unser Hotelzimmer, sodass wir durch die Strassen von Downtown liefen und versuchten, uns die Zeit bis zum Check-In irgendwie zu vertreiben. Als wir dann gegen Mittag endlich unser Hotelzimmer bekamen, war erst mal ein ordentlicher Powernap angesagt. :) Nach 7 Stunden “Mittagschlaf” war es bereits abends um halb zehn und wir hatten den ersten Tag so ziemlich verschlafen. Dann ueberkam uns der Hunger und wir machten uns durch die dunklen Strassen, vorbei an vielen dubiosen Gestalten, auf den Weg zum naechsten Pizzaladen. Nachdem wir die Pizza im Bett unseres Hotelzimmers verdrueckt hatten, konnten wir satt und zufrieden wieder schlafen gehen. ;)

Am zweiten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Hollywood, um uns dort den Walk Of Fame anzuschauen. Ziemlich schnell stellten wir fest, dass der Hollywood Boulevard deutlich weniger glamouroes ist, als man sich das im Allgemeinen vorstellt. Die Gegend um den Walk Of Fame wirkte ziemlich herruntergekommen und trostlos und die vielen Ramschlaeden und Fast Food Imbisse wirkten auch nicht gerade einladend. Nachdem wir uns an den vielen Sternen auf dem Fussweg  schnell satt gesehen hatten, fuhren wir mit dem Bus weiter nach Santa Monica. Die Fahrt mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln verlief zwar etwas chaotisch, aber nach ca.  1 1/2 Stunden erreichten wir, rechtzeitig zum Sonnenuntergang, endlich den Santa Monica Marine Park am Strand. Die Naehe zum Ozean und die deutlich entspanntere Atmosphaere sagte uns schon viel mehr zu. Wir schlenderten ein bisschen an der Promenade entlang und durch die Einkaufsstrassen, um dann den Abend bei einer leckeren Portion Pasta und einem Glas Neuseelaendischen Wein (wehmuetig…) :) ausklingen zu lassen.

Passend zum regnerischen Wetter, hatten wir uns fuer den dritten Tag ueberlegt, das nahegelegene GRAMMY Museum in Downtown LA zu besuchen. Ohne jegliche Erwartungen oder uns vorher informiert zu haben, kauften wir uns die Tickets. Schon nach wenigen Minuten im Museum waren wir hellauf begeistert ueber das umfangreiche und interaktiv gestaltete Angebot. Neben vielen Exponaten (Buehnenoutfits diverser Stars, Kurt Cobains zerkloppte Gitarre, Jimmy Hendrix’ handgekritzelte Songtexte etc.), Filmen und Interviews von und ueber bekannte Musiker, begeisterte uns, dass man selbst Instrumente spielen und in speziellen Raeumen zum Beispiel Songs Einsingen, Remixen und Mastern konnte. Ausserdem bekam man viele Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Musikrichtungen (von Punk ueber Klassik bis hin zu Bebob) und deren geschichtliche Entwicklungen. Das Ganze verteilt sich ueber drei Stockwerke und ohne das Gefuehl alles gesehen zu haben, verbrachten wir so schon ueber 4 Stunden im Museum. Wir koennen nur jedem, den es mal nach Downtown LA verschlaegt empfehlen, sich das GRAMMY Museum anzuschauen.

Da am naechsten Tag wieder die Sonne schien und LA sonst nicht besonders viel zu bieten hatte, entschieden wir uns, noch einmal die unendlich lange Fahrt mit dem Bus nach Santa Monica auf uns zu nehmen. :) Vor Ort liehen wir uns sogenannte Hot Rod Bicycles, mit denen wir am Strand entlang bis zum Venice Beach fuhren. Unterwegs machten wir Halt bei einem riesigen Skatepark direkt am Strand. Wir suchten uns einen sonnigen Sitzplatz, von dem aus wir das Treiben der Skater beobachten konnten. Auf dem Rueckweg schoben wir unsere Raeder ein Stueck die Promenade entlang, vorbei an Strassenkuenstlern und anderen abgefreakten Hippies. Nach einem letzten Abendessen in LA bzw. Santa Monica fuhren wir zurueck in unser Hotel, um die Koffer fuer den Weiterflug nach San Francisco zu packen.

Mitten in der Nacht klingelte ploetzlich das Telefon unseres Hotelzimmers. Die Rezeption machte uns darauf aufmerksam, dass unser Shuttle Bus zum Airport bereits seit einer Viertelstunde auf uns vor dem Hotel wartete. Erst dann wurde uns bewusst, dass unsere Handywecker noch auf die Neuseelaendische Zeit eingestellt waren und wir komplett verpennt hatten. “Etwas” gestresst und ziemlich spaet dran, fuhren wir mit dem Taxi im Eiltempo zum Flughafen, wo wir gluecklicherweise unseren Flug noch puenktlich erreichten. Auch diese Erfahrung darf auf einer Weltreise wohl nicht fehlen…. ;)

Viele liebe Gruesse aus San Francisco!!

Bei unserem vorerst kurzen Abstecher nach Auckland besuchten wir Michael und Carmen, Bekannte von Franzis Vater, die uns zum BBQ eingeladen hatten. Obwohl wir die beiden vorher nicht kannten, haben wir uns auf Anhieb sehr gut verstanden und bei ihnen wohl gefuehlt. Wir haben einen sehr entspannten Nachmittag und Abend miteinander verbracht, auf der Veranda gegessen, viel gelacht, nett unterhalten und um Mitternacht auf Franzis 28. Geburtstag angestossen. Nach einem ausgedehnten Fruehstueck in der Sonne, verabschiedeten wir uns am naechsten Tag von den beiden und machten uns mit vielen hilfreichen Tipps im Gepaeck auf den Weg zu Neuseelands Nordspitze.

Am spaeten Nachmittag liehen wir uns zwei Schnorchelausruestungen aus, um die artenreiche Unterwasserwelt des Goat Island Marine Reserves zu erforschen. Mit Wetsuits und Flossen ausgestattet, schnorchelten wir ueber eine Stunde und konnten dabei eine Menge verschiedener Fische erspaehen. Nachdem wir unsere Schnorchelausruestung abgegeben hatten, waermten wir uns bei einer Tasse Kaffee und Kakao wieder auf. Nach einem kurzen Gespraech mit der Betreiberin des Cafes, stellte sich heraus, dass sie auf der Wiese hinter ihrem Haus eine begrenzte Anzahl an Stellplaetzen fuer Camper hatte. Kurzerhand entschieden wir uns, eine Nacht dort zu verbringen. Am Abend gingen wir in den nahe gelegenen Ort, um uns in der Sawmill (Bar/Restaurant) ein Konzert der Band “Faster Pussycat Kill Kill!” anzuschauen. Auch uns war die Band vorher unbekannt, aber der super Live-Auftritt, die nette Atmosphaere und das Bier aus der hauseigenen Brauerei sorgten fuer einen sehr schoenen Geburtstagsabend.

Am naechsten Tag fuhren wir nach Whangarei, um uns in dem freizugaenglichen Abbey Caves Gluehwuermchen anzuschauen. Schon bei der Suche nach den Caves warnte uns eine Frau vor den haeufigen Autoeinbruechen. Bei dem Anblick des kleinen, mit Glasscherben uebersaehten Parkplatzes an der Strasse und den zig Warnschildern, verging uns schnell die Lust und enttaeuscht verliessen wir den Ort. :( Im Nachhinein erfuhren wir, dass es allein in der letzten Woche 15 Autoeinbrueche gegeben hatte….

Ueber Russell ging es fuer uns weiter zur Taupo Bay, wo wir am naechsten Tag an einem 2stuendigen Surfkurs teilnehmen wollten. Um 5:30 Uhr in der Frueh klingelte unser Wecker. Frierend und im Halbschlaf machten wir uns zu Fuss auf den Weg zur Surfschule. Da die Brandung in der kleinen Bucht stark von den Gezeiten abhaengig ist, fand der Surfkurs schon so frueh statt. Doch das fruehe Aufstehen unserer vierkoepfigen Gruppe wurde mit einem wunderschoenen Sonnenaufgang, einem menschenleeren Starnd und perfekten Surfwellen belohnt. Zu allererst machten wir uns mit dem Board vertraut, versuchten die Balance zu halten (im Liegen), um dann spaeter in eine coole Surferpose (im Stehen) ;) ueberzugehen. Das Surfen machte uns allen riesigen Spass und so liehen wir uns am Nachmittag noch mal fuer ein paar Stunden Surfboards aus. Nach ca. 5 Stunden im Wasser, wurden wir am naechsten Tag mit einem unglaublich schmerzhaften Muskelkater (von Kopf bis Fuss) bestraft.

Unter Schmerzen machten wir uns auf zum Cape Reinga, Neuseelands (fast) noerdlichster Zipfel. Dort angekommen war das Wetter extrem umgeschlagen  und wir konnten vor lauter Nebel, Sturm und Regen keine 5 Meter weit gucken.

Da wir mit unserem Van nicht auf dem 90 Mile Beach (90 KM Strand und Teil des Strassenverkehrsnetzes) fahren durften, liehen wir uns am naechsten Tag 2 Quads aus, mit denen wir ueber den langen Strand duesten. Es hat zwar viel Spass gemacht mit 70 Km/h ueber den Sand zu heizen, allerdings verliert das Ganze nach einer gewissen Zeit auch seinen Reiz.

Auf dem Rueckweg nach Auckland haben wir uns einige der noch uebrig geblieben Kauriwaelder angeschaut. Die Baeume, die wir besichtigt haben, hatten eine sehr beeindruckende Groesse. Der dickste Baum mass 16,4 Meter im Umfang und der hoechste hatte eine Hoehe von 50 Metern. Spaeter dann in Auckland angekommen, haben wir nach 39 Tagen, schweren Herzens unseren Camper Van abgegeben. :( Danach ging es ins Hotel, wo wir uns fuer den Abend frisch machten. Nach Einbruch der Dunkelheit machten wir uns auf den Weg von unserem zentral gelegenen Hotel zum Auckland Sky Tower.  In 220 Meter Hoehe liessen wir den Abend bei einem Glas Wein und mit Blick auf das wunderschoene Lichtermeer der Stadt ausklingen.

Am naechsten Tag fuhren wir mit dem Bus zu Kelly Taurltons Aquarium, um uns Pinguine, Haie und andere Meeresbewohner anzuschauen. Im Vorfeld hatten wir bereits davon gehoert, dass die allerneueste Attraktion (4 Tage jung) das Schnorcheln in einem Gitterkaefig im Haibecken sei. Doch das schlugen wir uns schnell aus dem Kopf – viel zu gefaehrlich!! ;) Als wir beim Aquarium angekommen waren und in der Warteschlange standen, kam ploetzlich eine Mitarbeiterin zielstrebig auf uns zu und fragte, ob wir nicht Lust haetten, die neueste Attraktion auszuprobieren, bei der noch 2 Plaetze frei waeren. Eine halbe Stunde spaeter fanden wir uns schnorchelnderweise in einer Art Plexiglaskaefig zwischen 23 Haien wieder. Es war wirklich ein aufregendes Gefuehl so nah mit Haien, Stachelrochen und anderen Fischen in einem Becken zu schwimmen.

Morgen treten wir unseren 12 Stunden Flug nach LA an und sind gespannt, was uns dort erwartet….. Wir lassen es euch wissen! :)

Hallo ihr Lieben!!

Ich wollte mich bei euch allen ganz doll fuer die vielen lieben Glueckwuensche bedanken, ueber die ich mich riesig gefreut habe! Es ist schoen zu wissen, dass ihr alle an mich gedacht habt, obwohl ich so viele Kilometer entfernt bin. :) Was wir an meinem Geburtstag schoenes gemacht haben, werdet ihr dann im naechsten Bericht erfahren. Seid gespannt!

Ich dreucke euch alle und sende viele Gruesse aus Neuseeland,

Franzi

Nach unserem Aufenthalt in Wellington machten wir uns entlang der Westkueste auf den Weg Richtung Norden. Kurz hinter Wanganui suchten wir einen netten, familiaeren Campingplatz und machten es uns nach einem kleinen Strandspaziergang vor unserem Van gemuetlich. Nach einem relativ verregneten und ereignislosen Tag im Auto, freuten wir uns umso mehr ueber die netten Einladung unseren Campingplatz Nachbarn. Diese standen ganz ploetzlich mit einer Gitarre und Bongos vor uns und fragten, ob wir nicht Lust haetten mit ihnen ein bisschen zu jammen. Anfangs etwas zoegerlich nahmen wir die Einaldung an und fanden uns bereits nach kurzer Zeit in einer netten Runde von acht Neuseelaendern in unserem Alter wieder. Nachdem sich herausstellte, dass sie genug Musikinstrumente fuer eine ganze Big Band dabei hatten, bekam jeder von uns eine Instrument in die Hand gedrueckt und schon ging das Musizieren los. Unsere Lieder war zwar nicht buehnentauglich, aber Spass gemacht hat es trotzdem. :) Da Musizieren ja bekanntlich hungrig macht, gab es kurz darauf ein leckeres Abendessen, zu dem auch wir eingeladen wurden. Nach Einbruch der Dunkelheit gingen wir gemeinsam zum Strand hinunter, um uns aus dem reichlich vorhandenen Treibholz ein schoenes Lagerfeuer zu machen. Wir hatten in der Runde bereits von unserem feuerwerklosen Silvester in Wellington erzaehlt. Freudestrahlend kramten sie eine Tasche voller Raketen, Wunderkerzen und anderem Silvesterzeug heraus und zuendeten kurz vor Mitternacht fuer uns ein kleines Privatfeuerwerk. :) Am naechten Morgen verabschiedeten wir uns herzlich von allen und tauschten mit einigen auch Adressen aus.

Danach ging es fuer uns ueber den Surf Highway vorbei an schwarzen Straenden hoch Richtung New Plymouth. In dem grosszuegig angelegten Park in New Plymouth haben wir uns nach Sonnenuntergang das wunderschoene und liebevoll gestaltete Lichtfestival angeschaut. Fuer das 3monatige und kostenlosen Festival wurde der Park mit einer aufwaendigen Beleuchtung und Dekoration ausgestattet. Mehrmals in der Woche gibt es zudem auf 2 Buehnen auch Live-Musik. Am naechsten Tag fuhren wir zu dem nahegelegenen Mount Egmont Nationalpark in dessen Mitte sich der 2518m hohe Berg befindet. Auf halber Hoehe angelangt, begaben wir uns bei schoenem Wetter auf einen der vielen Wanderwege durch den Park.

Ueber das schoene Hinterland, einige Schotterpisten und dem Forgotten World Highway fuhren wir zu Neuseelands groesstem See, dem Lake Taupo. Nachdem wir 2 Tage an dem See verbacht hatten, entschieden wir uns noch fuer eine kleine Wanderung zu den Huka Falls. Auf dem Weg zu den Wasserfaellen, kamen wir an einer heissen Thermalquelle vorbei, in der sich bereits einige wenige Menschen tummelten. Das tolle an der Quelle war, dass sie in einen glasklaren und dazu eiskalten Fluss muendete und man sich so nach belieben entweder aufwaermen oder abkuehlen konnte. Auf dem Rueckweg von den Wasserfaellen waren wir doch mehr als entsetzt darueber zu sehen, wie sich ca. 3 Reisebusgruppen in diese winzige heisse Quellen quetschten. ;)

Durch unser Bad in der heissen Quelle waren wir auf den Geschmack gekommen und machten uns am naechsten Tag auf den Weg nach Roturua, welches fuer seine Geysire, Thermalquellen und brodelnden Schlammtuempel bekannt ist. Auf jeden Fall erwaehnenswert ist auch der staendige Geruch nach faulen Eiern (oder aehnlichem :) ), der ueber der Stadt liegt. Vor Ort besuchten wir unter anderem das Ploynesian Spa, ein Badehaus mit mineralhaltigen Becken, die auch so vor sich hin mueffelten. ;) Ausserdem fuhren wir zu dem Wai-O-Tapu Thermalpark, ein riesiges thermisches Schutzgebiet, in dem wir uns mit ca. 10.000 anderen Touristen  :( an den Geysiren und farbenfrohen Mineralterassen draengten.

Vorbei an wohlduftenden Kiwi, Avocado und Mandarinenplantagen peilten wir nun das entlegene Eastcape an. Nach langer Suche hatten wir dort endlich den perfekten Platz fuer einen Ausritt am Strand gefunden. Nach einer kurzen Einweisung ritten wir am oestlichen Ende der Welt ins Gelaende. Unerwartet ging es fuer uns ueber einen abenteuerlichen Parkour durch Fluesse, massenhaft Treibholz und extrem  steile Berge hinauf und hinab.  Wir waren zum Teil so damit beschaeftigt nicht vom Pferd zu fallen, dass wir fast vergassen die tolle Aussicht zu geniessen. ;) Gerade die fuer uns ungeuebte Reiter ziemlich schwierige Route war aber im Nachhinein ein absolut tolles Erlebnis, das wir nicht so schnell vergessen werden.

Die Coromandel Peninsula, die eine sehr beliebte und wahrscheinlich auch sehr schoene Gegend ist, haben wir schnell hinter uns gelassen, weil es uns dort einfach zu voll war.  So wollten wir beispielsweise zu dem Hot Water Beach fahren, an dem man sich ein Loch am Strand buddelt, bis man auf heisses Wasser trifft. Am Strand angekommen, hatten wir allerdings schnell das Gefuehl, dass die 10.000 Touristen vom Wai-o-Tapu Thermalpark allesamt zum Hot Water Beach gepilgert sind. Schnell weg…. :)

Mittlerweile sind wir in Auckland angekommen, von wo aus wir mit der Faehre zur Waiheke island uebergesetzt sind, um die Insel mit dem Fahrrad zu erkunden. Bei diesem Abenteuer haben wir uns beide erstmal ordentlich den Zinken verbrannt. ;)

Unsere letzten tage in Neuseeland wollen wir im subtropischen Northland verbringen, bevor wir nach einem zweitaegigen Aufenthalt in Auckland unseren Flug nach Kalifornien antreten.

Nachdem wir ein schoenes Weihnachtsfest in der Naehe von Dunedin verbracht haben, sind wir auf schnellstem Wege Richtung Norden gefahren – auf der Suche nach Sonnenschein und waermeren Temperaturen. Im Allgemeinen ist das Wetter in NZ momentan ziemlich durchwachsen. Da die meisten unserer Aktivitaeten draussen stattfinden, sind wir in unserer Planung immer sehr stark vom Wetter anhaengig. Die Ostkueste mit ihrem Farm- und Weideland bot fuer uns auf die Dauer nur wenig Reize, weshalb wir diese und die vielen ueberfuellten Campingplaetze auf dem Weg nach Norden schnell hinter uns liessen. Aufgrund der Sommerferien sind zusaetzlich zu den zahlreichen auslaendischen Touristen auch sehr viele Neuseelaender unterwegs um Urlaub zu machen. Nachdem wir nach einigen regnerischen Tagen in Nelson endlich wieder die Sonne zu Gesicht bekamen, konnten wir unsere Badesachen aus den Tiefen des Koffers wieder hervorkramen. :) Alles in allem hat uns der Norden der Suedinsel, inbesondere Nelson, sehr gut gefallen. Und auch der Able Tasman Nationalpark ist mit seinen Buchten und Wanderwegen einen Abstecher wert.

In Picton haben wir zusammen mit einer kleinen Gruppe bei schoenem Wetter eine mehrstuendige Kajaktour durch den Queen Charlotte Sound gemacht. Kaum waren wir wieder an Land, sanken die Temperaturen um ca. 10 Grad und es stellte sich ein Dauerregen ein. Zum Glueck klarte der Himmel am naechsten Morgen wieder auf, so dass wir die ca. 3stuendige Ueberfahrt von Picton nach Wellington bei einigermassen ertraeglichem Wellengang gut ueberstanden haben. Mit leicht flauem Magen kamen wir in Wellington an und freuten uns, den Jahreswechsel in Neuseelands Hauptstadt verbringen zu koennen. Wellington ist geografisch zwischen Huegeln und einer grossen Bucht wunderschoen gelegen und praesentiert sich als kleine, selbstbewusste Weltstadt. Gegen Abend machten wir uns auf, um am Hafen in einem der vielen schoenen Restaurants essen zu gehen. Nach einem leckeren Abendessen schlenderten wir zum Civic Square, wo Live Musik gespielt wurde.

Da auch an Silvestern an allen oeffentlichen Plaetzen ein strenges Alkoholverbot gilt, gingen wir in die nahegelegene Macs Brewery, um dort auf das neue Jahr anzustossen. Ganz selbstverstaendlich nahmen wir an, dass in Neuseelands Hauptstadt das neue Jahr mit einem Feuerwerk eingelaeutet wird. Doch nach langem Warten mussten wir etwas enttaeuscht feststellen, dass dies nicht der Fall ist. :( Den naechsten Tag nutzten wir, um Wellingtons Innenstadt, das Te Papa Museum sowie den, ueber der Stadt gelegenen, Botanischen Garten zu besichtigen. Mittlerweile haben wir Wellington hinter uns gelassen und befinden uns auf der Weiterreise….

Wir hoffen, dass auch ihr alle gut ins neue Jahr gerutscht seid und wuenschen euch ein gesundes und glueckliches 2010!!

Viele liebe Gruesse,

Olli & Franzi

Weihnachten

Wie bereits geschrieben, hatten wir uns ueber Weihnachten ein kleines, huebsches Cottage auf der Otago Peninsula gemietet. Das wunderschoene Haus mit Meerblick, war umgeben von einem kleinen verwucherten Garten und gefiel uns von der ersten Sekunde an. Die Einrichtung des ueber 100 Jahre alten Hauses war gemuetlich und liebevoll -  genau das, was wir uns fuer Weihnachten gewuenscht hatten. Auch Lutz, der Vermieter des Hauses, nahm uns freundlich und mit einem netten kleinen Plausch in Empfang.

Bevor wir unser Weihnachtsessen zubereiteten, machten wir uns noch auf, zu einem Spaziergang an einem etwas entlegeneren Strand. Gluecklicherweise (aber leider voellig unvorbereitet – kein Teleobjektiv) trafen wir am Strand auf ein knappes Dutzend Pinguine, die gerade von ihrer Futtersuche heimkehrten. Das war ein Anblick!! Trotzdem haben wir einige Fotos geschossen und man muss schon gaaanz dolle reinzoomen, damit man sie sehen kann. ABER: Sie waren da! ;)

Zurueck in unserem Haeuschen, begannen wir mit dem Kochen unseres Drei-Gaenge-Menues, das wir dann vor dem Kamin zu uns nahmen. Alles in allem war es ein wunderschoener Abend und wir haben viel an unsere Familie und Freunde zu Hause gedacht…. An dieser Stelle auch noch einmal vielen lieben Dank fuer eure ganzen Kommentare, die wir immer mit grosser Freude lesen!!

Nachdem wir unsere erste Nacht in Neuseeland in einem Hostel in Christchurch verbracht haben, haben wir uns am naechsten Tag die Zeit genommen, Christchurch zu Fuss zu erkunden. Bei unserem ersten Ausflug hat es uns wieder in den Botanischen Garten verschlagen. Christchurchs Innenstadt hat eine ueberschaubare Groesse und wirkt im Vergleich zu den anderen Grossstaedten, die wir bisher gesehen haben, eher verschlafen. Die Architektur in Christchurch erinnert sehr stark an England – es gibt sehr viele schoene massive Steinbauten.

Am naechsten Tag holen wir endlich unseren heissersehnten Camper Van  ab – unser zu Hause fuer die naechsten 40 Tage.  Dass unser Camper Van, ein in die Jahre gekommener High Ace von Toyota, bunt sein wuerde, wussten wir. Jedoch hat er in dieser Hinsicht alle unsere Erwartungen uebertroffen. :) Ausgestattet mit einer kleinen Kueche (Gaskocher, Spuelbecken mit Wassertank, Kuehlbox & Campinggeschirr) hat der Van so ziemlich alles, was man zum Leben braucht. Wir haben sogar eine kleine Solardusche. :) Vollbepackt starten wir direkt Richtung Westen, um ueber den Arthurs Pass die suedlichen Alpen zu ueberqueren. Nachdem wir die letzten Tage in Staedten verbracht haben, versetzte uns der Anblick der wunderschoenen ins Staunen. Zwischen schneebedeckten Bergen, weiten Taelern und kristallklaren Fluessen, schlengelt sich unsere Strasse in Serpentinen gen Westen.

Gegen Abend machen wir uns dann auf die Suche nach einem der vielen DOC Campingplaetze. DOC (Department Of Conservation) bietet sehr viele kostenguenstige (0-10 Dollar/ p.P) und schoen gelegene Campingplaetze. Die Ausstattung ist einfach gehalten: Toiletten, fliessend Wasser, aber meistens keine Duschen. Nach einer ersten gemuetlichen Nacht im Camper Van ging es fuer uns weiter an der Kueste Richtung Sueden. Die Strasse verlaeuft streckenweise durch den Regenwald und ueberquert immer wieder kleine Fluesse, die aus den Bergen Richtung Meer fliessen. Das Klima an der Westkueste ist eher rauh, kalt und feucht. Die Bergspitzen sind oft nebelverhangen. Der Vorzug des Vans ist, dass man an den schoensten Plaetzen Halt machen kann, um den Ausblick zu geniessen. Das Wetter ist hier sehr unbestaendig und wenn einen der Regen oder die vielen (sehr laestigen) Sandfliegen zu sehr nerven, kann man sich gut in den Van zurueckziehen und durch das Panoramafenster herausschauen.

Ueber die Orte, mit meist sehr exotischen Namen, wie Hokitika oder Okarito, fahren wir vorbei an schwarzen Straenden Richtung Sueden. Unser erstes Ziel waren die Gletscher des Westland National Parks: Franz Josef Glacier & Fox Glacier. Wer schon einmal Gletscher gesehenhat, weiss wie beeindruckend die Dimensionen der Eismassen sein koennen. Die Besonderheit der beiden Gletscher ist, dass sie sehr weit ins Tal reichen und man sie so ohne Bergsteigerische Faehigkeiten bestaunen kann.

Um auch mal wieder Waesche waschen zu koennen und die koerperliche Hygiene nicht ganz zu vernachlaessigen, uebernachten wir auf einem kommerziellen Campingplatz. ;) Die naechsten Ziele, die wir anpeilten, waren Wanaka und Queenstown, die zwischen grossen Seen und Bergen gelegen sind. Wanaka ist ein kleiner suesser Ferienort, von dem aus man viele Wanderungen und Kajaktouren unternehmen kann. Nach einem kurzen Aufenthalt dort, zieht es uns auf der Suche nach einem gut gelegenen Schlafplatz weiter Richtung Queenstown. Ein Platz zum wild Campen ist gar nicht so leicht zu finden, wie wir uns das vorgestellt haben. Relativ selten gehen kleine Wege von den groesseren Hauptstrassen ab. Nach laengerer Suche haben wir dann doch einen schoenen Platz zwischen Baeumen an einem See gefunden. Wir hatten eine unruhige Nacht – das Gefuehl, alleine irgendwo in der Pampa zu uebernachten und staendig die Befuerchtung von irgendjemanden aus dem Schlaf gerissen zu werden, war ungeowhnt.

In Queenstown, dem selbsternannten Zentrum fuer lebensmuede Adrenalinjunkies (Bungee, Fallschirmspringen, Wildwasserrafting etc.), buchen wir auch sofort unsere Paraglidingfluege. :) Nur 30 Minuten spaeter stuerzen wir uns aus ca. 800 Metern Hoehe vom Coronet Peak aus ins Tal. Wir hatten wunderschoenes Wetter, eine tolle Sicht und der Tandemflug war eine absolut aufregende Erfahrung, die wir weiterempfehlen koennen.

Danach ging es fuer uns weiter Richtung Fjordlands, wo wir unsere zweitaegige Bootsfahrt im Doubtful Sound (zweitgroesster Fjord Neuseealnds) angetreten haben. Schon in Christchurch haten wir diesen Ausflug uebers Internet gebucht. Um ein bisschen Geld zu sparen, hatten wir uns eine Vierbett-Kabine ausgesucht. Umso erfreuter waren wir, dass wir wegen Ueberbuchung eine Zweibett-Kabine, mit eigener Dusche und Toilette bekommen haben. Die Unterkunft und das Essen an Bord waren das Luxurioeseste was wir seit Langem hatten. :) Die Fjordlandschaft im Doubtful Sound war sehr beeindruckend. Neben Voegeln und Seehunden haben wir sogar Delphine zu Gesicht bekommen. Ein weiteres Highlight fuer uns war die Kajakfahrt bei Sonnenschein und tollem Ausblick durch den Fjord. Momentan befinden wir uns auf der Weiterreise Richtung Dunedin, wo wir an der Kueste ein Haeuschen ueber Weihnachten gebucht haben.

Wir wuenschen Euch allen wunderschoene Weihnachten und ein paar entspannte Feiertage! Wir denken an euch!

Liebe Gruesse,

Olli & Franzi

Melbourne

Nachdem wir unser komplett verdrecktes (innen & aussen) Auto bei Hertz in Melbourne abgegeben haben, sind wir zu unserem supidupi Party-Hostel gefahren und haben dort Sack und Pack abgelegt.  Unser Hostel lag allerdings wunderbar zentral in der Stadt, sodass wir alles gut zu Fuss erreichen konnten. Am ersten Abend haben wir einen sehr schoenen Abendspaziergang durch die City gemacht und die abendliche Atmosphaere der Weltstadt Melbourne genossen.

Am naechsten Tag haben wir den kostenlosen Tourist Shuttle Bus sowie die City Circle Tram genutzt, um moeglichst viel von der Stadt zu sehen. Die Stadt bietet sehr viele interessante Museen, Gallerien, historische Gebauede sowie tolle Cafes (KUCHEN) und Restaurants. Im Vergleich zu Sydney scheint melbourne die absolute Shopping Metropole zu sein, allerdings haben wir nur brav unser Geld in KUCHEN inverstiert. :) Besonders gut gefallen hat uns der Queen Victoria Market, der neben dem typischen Touri-Souvenirs ein unglaubliches Angebot an frischen Lebensmitteln, wie Obst, Gemuese, Kaese, Fleisch, Kaffee und Tee bot. Wir haben noch nie so einen riesigen Markt gesehen und sind dort mit offenen Muendern durchgelaufen. Es handelt sich dabei um einen ca. 130 Jahre alten, ueberdachten Markt, der bei keinem Melbourne-Aufenthalt ausgelassen werden sollte. Ausserdem sind uns, neben den ganzen anderen schoenen Gruenanlagen, die Royal Botanic Gardens positiv in Erinnerung geblieben. Hierbei handelt es sich um ein riesiges, sehr gepflegtes Arial, welches mit einheinmischen sowie auch mit Pflanzen aus aller Welt bepflanzt ist.

Am 13. Dezember haben wir unseren Weiterflug nach Neuseeland angetreten. Alles hat sehr gut geklappt und nun sizten wir hier in Christchurch und versuchen, uns an das im Moment ziemlich verregnete und kuehle Wetter zu gewoehnen… :(

Bevor es nach Sydney ging, haben wir noch einen Abstecher nach Byron Bay gemacht. Byron Bay hat uns besonders gut gefallen, wegen seiner vielen kleinen Cafes, Restaurants, Laeden und schoenen Straende. Der Ort ist alternativ angehaucht, ziemlich bunt und zieht viele Surfer und Skater an. Dann ging es weiter Richtung Port Mcquire, wo wir einem Wildlifepark einen Besuch abgestattet haben, damit Franzi eeendlich mal ihre heissgeliebten Koalas sehen kann.

Nach einer gekonnt gemeisterten Reifenpanne (Nagel), ging es dann nach Sydney zu unserem Hostel in Coogee, etwas ausserhalb von der City. Mit dem Bus sind wir in die Innenstadt gefahren und haben einen ausgedehnten Stadtspaziergang gemacht, der uns auch bei der bekannten Oper von Syndey vorbeifuehrte. Nach dem vielen umhergelaufe, mussten wir uns erst mal in einem der tollen Cafes staerken. Dort gab es den aaallllerleckersten Kuchen ueberhaupt. Nachdem wir uns nach einer halben Ewigkeit endlich zwischen den 20 verschiedenen Sorten entschieden haben, gab es fuer uns einen Chocolate Brownie und ein Chocolate Hazelnut Slice. Die Bilder sprechen fuer sich… :)

Am naechsten tag haben wir am Coogee Beach gefruehstueckt und uns dann gleich wieder in die Stadt begeben und uns verschiedene Stadtviertel angeschaut. In Newtown begeisterten uns die vielen kleinen Second Hand und Moebel Shops, die ganz tolle vintage Sachen verkauft haben. Leider alles zu gross fuer unser Gepaeck. :( In Glebe sind wir dann spaeter ueber einen wunderschoenen und sehr besonderen Wochenmarkt geschlendert.

Nachdem wir am naechsten tag aus dem Hostel ausgecheckt hatten, sind wir zu den Blue Mountains gefahren, die ohne die vielen Menschenmassen sicher auch sehr schoen gewesen waeren. Etwas angenervt haben wir dort die Flucht ergriffen… ;)

Nach einigen schonen Zwischenstopps sind wir nun in Melbourne angekommen, wo wir nun auch wieder fuer 2 Tage in einem Hostel untergekommen sind. Danach geht es fuer uns nach Neuseeland. Und soviel wissen wir schon mal: Australien wird uns fehlen…. :(

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